Nasse Aufbereitung

Quelltank

Die frisch geernteten Kaffeekirschen werden für einige Stunden im Wasser eingeweicht, damit das Fruchtfleich aufquillt.

Schwemmkanäle

Reinigen des Erntegutes

Die Kaffeekirschen werden mit Wasser durch enge Betongräben gespült, wobei sich Erde und Steinchen am Boden absetzen und schwimmfähige Verunreinigungen von der Wasseroberfläche entfernt werden können.

Pulper

Entfleischen

Durch ein Walzensystem wird ein Großteil des frischen Fruchtfleisches abgerissen. Allerdings bleiben auch noch erhebliche Reste, die erst im nächsten und wichtigsten Arbeitsvorgang der nassen Aufbereitung entfernt werden können.

Fermentation

in Gärtanks

Bei der Vergärung in mit Wasser gefüllten Zementbecken werden durch Spaltpilze chemische Veränderungen in den Kaffeebohnen herbeigeführt, die für die Geschmacksbildung entscheidende Bedeutung haben. Außerdem wird der auf den Kaffeebohnen zurückgebliebene zuckerhaltige Fruchtfleischschleim (Honig) gelöst.

Waschen

Unter ständigem Wasserzufluß werden die nun leicht entfernbaren Fruchtfleischreste abgespült. In der Fachsprache werden die sauberen  Kaffeebohnen als Pergamentkaffee (Pergamino) bezeichnet.

Trocknen

Das anschließende Trocknen dauert an der Sonne etwa fünf Tage, wird aber in den meisten Fällen innerhalb weniger Stunden mit Heißluft durchgeführt. Die Kaffeebohnen sind trocken, wenn sie mit dem Fingernagel nicht mehr eingedrückt werden können. Die nun folgenden Arbeitsgänge sind mit jenen der trockenen Aufbereitung gleich und umfassen das

  • Enthülsen in der Schälmaschine
  • Sieben und Aussortieren, sowie das
  • Einsacken.